Punkt
In einer Welt, in der ein Mensch seine Identität und Anerkennung durch das findet, was er LEISTET, habe ich alles verloren - bin ich ein Niemand. Ich leiste momentan keinerlei sichtbare Arbeit, bin zu nichts nutze - und es gibt keinen Ort, von dem ich sagen könnte: Es macht einen Unterschied, ob Du dagewesen bist oder nicht. Das liegt vielleicht auch daran, dass mein Blickwinkel mitunter sehr menschlich-klein ist.
Es gibt viel zu wenig menschliches, freundschaftliches Gegenüber in diesem Land, in dem Beziehung eher eine dauerhafte Einrichtung ist, die Regeln unterliegt, als eine lebendige, sich ereignende, einen stetig verändernde und durch sich selbst ständig wachsende, unverlässliche, unberechenbare, unsichere und für einige deshalb sicher auch ängstigende Beziehung.
In dieser Hinsicht bin ich hier in tiefster Eiswüste. Der Einzige, über den ich erfahre, wer ich bin, wer ich im Begriff bin, zu werden, bin ich selbst. Ob das gesund oder eher ungesund ist, kann und will ich nicht beurteilen, aber es fühlt sich ungut an, denn es ist das genaue Gegenteil meines bisherigen Lebens. Aber was sagt das am Ende darüber aus? Im Grunde nur, dass ich bisher vielleicht nicht unbedingt einseitige, aber dennoch ähnliche Erfahrungen gemacht habe und mir das Leben nun zeigt, dass es anderswo anders ist.
Ich soll etwas hier, doch nichts zeigt sich und kein Hinweis darauf, dass es etwas ist, was ich kenne. Bewegungs- und richtungslos bin ich wie ein Punkt.
Und übe das Stillhalten bis dahin, dass es wirklicher Schmerz wird, um herauszufinden, was es von mir will.
Viel von unserem menschlichen Handeln entspringt einer Entscheidung und dieser Entscheidung, liegt eine Bewertung zugrunde - dass man etwas ändert, weil es nicht gut ist, dass man Erhaltung und Pflege anstrebt, wenn sich etwas gut anfühlt...
Was bewege ich, wenn ich aufhöre, zu werten? Was bewegt sich in mir? Was bewegt sich durch mich? Wodurch bewege ich mich wirklich? Was ist die Motivation, etwas zu bewegen, wenn ich nicht werte?
Treffe ich dennoch Entscheidungen und wenn ja, worauf beruhen sie?
Ich hab so was von keinen Dunst..... von gar nichts - so fühlt es sich an.
Es gibt viel zu wenig menschliches, freundschaftliches Gegenüber in diesem Land, in dem Beziehung eher eine dauerhafte Einrichtung ist, die Regeln unterliegt, als eine lebendige, sich ereignende, einen stetig verändernde und durch sich selbst ständig wachsende, unverlässliche, unberechenbare, unsichere und für einige deshalb sicher auch ängstigende Beziehung.
In dieser Hinsicht bin ich hier in tiefster Eiswüste. Der Einzige, über den ich erfahre, wer ich bin, wer ich im Begriff bin, zu werden, bin ich selbst. Ob das gesund oder eher ungesund ist, kann und will ich nicht beurteilen, aber es fühlt sich ungut an, denn es ist das genaue Gegenteil meines bisherigen Lebens. Aber was sagt das am Ende darüber aus? Im Grunde nur, dass ich bisher vielleicht nicht unbedingt einseitige, aber dennoch ähnliche Erfahrungen gemacht habe und mir das Leben nun zeigt, dass es anderswo anders ist.
Ich soll etwas hier, doch nichts zeigt sich und kein Hinweis darauf, dass es etwas ist, was ich kenne. Bewegungs- und richtungslos bin ich wie ein Punkt.
Und übe das Stillhalten bis dahin, dass es wirklicher Schmerz wird, um herauszufinden, was es von mir will.
Viel von unserem menschlichen Handeln entspringt einer Entscheidung und dieser Entscheidung, liegt eine Bewertung zugrunde - dass man etwas ändert, weil es nicht gut ist, dass man Erhaltung und Pflege anstrebt, wenn sich etwas gut anfühlt...
Was bewege ich, wenn ich aufhöre, zu werten? Was bewegt sich in mir? Was bewegt sich durch mich? Wodurch bewege ich mich wirklich? Was ist die Motivation, etwas zu bewegen, wenn ich nicht werte?
Treffe ich dennoch Entscheidungen und wenn ja, worauf beruhen sie?
Ich hab so was von keinen Dunst..... von gar nichts - so fühlt es sich an.
