"Ich nehme an, dass es den Meisten von uns klar ist, dass dies eine Geschichte und nicht die wortwörtlich zu nehmende Abstammungslehre des Menschen ist."
Das ist verrückt nicht? Wir können das gar nicht verstehen, es ist gradezu lächerlich das jemand daran glaubt. Allerding ist es nur ein Sprung von einer Lebenseinstellung zu anderen.
Weißt du, ich hätte es wirklich gerne gesehn den Grundstein dieser Religion, (dahinter steckt allerdings die Annahme das das ganze durch EINE Sache ausgelöst wurde, was ich nicht glaube.
Aber gleichzeitig weiss ich aus der Geschichte das Eine Erfahrung oder Erkenntniss oft zureicht um sein ganzes Leben damit beschäftigt zu sein es zu beweisen oder zu verbreiten)
Die Zweiteilungssymbolik ist eine Konstante (so weit ich weiss) in den Religionen der Welt und, wie Menschen nun mal so sind, wird sich das ganze wirklich aus der sexuellen Fasziniation zwischen Mann - Frau heraus entwickelt haben.
Yin-Yang,(als Beispiel für geistige Prinzipien) Gott-Satan,(als Beispiel für Absolute Personifikationen, monotheismus) Tag-Nacht (als Beispiel für personifizierte Naturphänomene, unitheismus).
Wenn die 1 alles ist, alles beeinhaltet, so ist sie doch starr, sie ist Anfang und Ziel zugleich, doch die Bewegung findet nur dazwischen statt. Es ist absurd.
hey, schön, dass ich wieder was von dir lese :-)
Einsamkeit........ naja, ich denke, ich hatte schon schlimmere zustände im Leben, als Einsamkeit, aber ob sie erstrebenswert ist? Das möchte ich bezweifeln. Vielleicht EIN(s)samkeit, aber man muss das "sam" ja auch nicht dazwischen schieben :-). EINsicht oder EINheit sind ja völlig andere Dinge, sonst vergleichen wir Äpfel mit Birnen.
Als ich klein war, kannte ich jede Menge Leute, die glaubten, dass wir von Adam und Eva abstammen, oder das zumindest vorgaben. Sie waren allesamt Zeugen Jehovas - und das ist sicher kein ersrebenswerter Zustand - so liberal ich auch bin :-)
Ich denke das EINE können wir uns gar nicht denken - es ist ähnlich wie mit unvorstellbar Großem oder der Unendlichkeit. Es bleibt für unsere kleinen Hirne immer ein Abstraktum.
Im Leben streben wir in unserer Vielfalt jedenfalls immer nach Einheit oder? Vielleicht ist das eine berühmte Huhn-Ei-Frage, ob wir deshalb nach Einheit streben und Zweiheit leben, weil wir sexuell vom anderen Geschlecht fasziniert sind, oder umgekehrt.
Das Bizarre daran ist, dass alle Zustände ja immer gleichzeitig da sind: die Einheit, wie auch die Vielfalt.... und die Vielfalt wird ja auch immer da sein, selbst wenn wir die Einheit jemals erreichen.
Ich denke, die Eins ist sicher Anfang und Ziel zugleich. Wer sagt, dass wir uns tatsächlich fort bewegen, wer sagt, dass wir ein geradeliniges Dasein oder eine Endwicklung haben?
Die Zeit ist eine geradelinige Sache, aber vielleicht nehmen wir die Vielfalt und die Zeit und den Unterschied zwischen den Polaritäten nur deshalb wahr, weil wir hier leben - in einer Welt der Unterschiede, in der eine Gleichzeitig kaum möglich ist und denken uns deshalb eine Geradlinigkeit, weil wir außerstande sind, etwas anderes zu erfassen?
Die Eins wäre ganz sicher statisch - jedenfalls nach unseren Vorstellungen - würde es sich nicht um Gott handeln, der ja auch immer EINS und in der Vielfalt ist. Wir beschränken Gott und unsere Welt auf unseren Wahrnehmungsbereich - die Vorstellung von Gott kann immer nur so endlich sein, wie wir. Und ist nicht alles, was endlich ist, eigentlich nicht Gottes wahres Wesen, sondern nur unsere Vorstellung davon?
"Ich nehme an, dass es den Meisten von uns klar ist, dass dies eine Geschichte und nicht die wortwörtlich zu nehmende Abstammungslehre des Menschen ist."
Das ist verrückt nicht? Wir können das gar nicht verstehen, es ist gradezu lächerlich das jemand daran glaubt. Allerding ist es nur ein Sprung von einer Lebenseinstellung zu anderen.
Weißt du, ich hätte es wirklich gerne gesehn den Grundstein dieser Religion, (dahinter steckt allerdings die Annahme das das ganze durch EINE Sache ausgelöst wurde, was ich nicht glaube.
Aber gleichzeitig weiss ich aus der Geschichte das Eine Erfahrung oder Erkenntniss oft zureicht um sein ganzes Leben damit beschäftigt zu sein es zu beweisen oder zu verbreiten)
Die Zweiteilungssymbolik ist eine Konstante (so weit ich weiss) in den Religionen der Welt und, wie Menschen nun mal so sind, wird sich das ganze wirklich aus der sexuellen Fasziniation zwischen Mann - Frau heraus entwickelt haben.
Yin-Yang,(als Beispiel für geistige Prinzipien) Gott-Satan,(als Beispiel für Absolute Personifikationen, monotheismus) Tag-Nacht (als Beispiel für personifizierte Naturphänomene, unitheismus).
Wenn die 1 alles ist, alles beeinhaltet, so ist sie doch starr, sie ist Anfang und Ziel zugleich, doch die Bewegung findet nur dazwischen statt. Es ist absurd.
Einsamkeit........ naja, ich denke, ich hatte schon schlimmere zustände im Leben, als Einsamkeit, aber ob sie erstrebenswert ist? Das möchte ich bezweifeln. Vielleicht EIN(s)samkeit, aber man muss das "sam" ja auch nicht dazwischen schieben :-). EINsicht oder EINheit sind ja völlig andere Dinge, sonst vergleichen wir Äpfel mit Birnen.
Als ich klein war, kannte ich jede Menge Leute, die glaubten, dass wir von Adam und Eva abstammen, oder das zumindest vorgaben. Sie waren allesamt Zeugen Jehovas - und das ist sicher kein ersrebenswerter Zustand - so liberal ich auch bin :-)
Ich denke das EINE können wir uns gar nicht denken - es ist ähnlich wie mit unvorstellbar Großem oder der Unendlichkeit. Es bleibt für unsere kleinen Hirne immer ein Abstraktum.
Im Leben streben wir in unserer Vielfalt jedenfalls immer nach Einheit oder? Vielleicht ist das eine berühmte Huhn-Ei-Frage, ob wir deshalb nach Einheit streben und Zweiheit leben, weil wir sexuell vom anderen Geschlecht fasziniert sind, oder umgekehrt.
Das Bizarre daran ist, dass alle Zustände ja immer gleichzeitig da sind: die Einheit, wie auch die Vielfalt.... und die Vielfalt wird ja auch immer da sein, selbst wenn wir die Einheit jemals erreichen.
Ich denke, die Eins ist sicher Anfang und Ziel zugleich. Wer sagt, dass wir uns tatsächlich fort bewegen, wer sagt, dass wir ein geradeliniges Dasein oder eine Endwicklung haben?
Die Zeit ist eine geradelinige Sache, aber vielleicht nehmen wir die Vielfalt und die Zeit und den Unterschied zwischen den Polaritäten nur deshalb wahr, weil wir hier leben - in einer Welt der Unterschiede, in der eine Gleichzeitig kaum möglich ist und denken uns deshalb eine Geradlinigkeit, weil wir außerstande sind, etwas anderes zu erfassen?
Die Eins wäre ganz sicher statisch - jedenfalls nach unseren Vorstellungen - würde es sich nicht um Gott handeln, der ja auch immer EINS und in der Vielfalt ist. Wir beschränken Gott und unsere Welt auf unseren Wahrnehmungsbereich - die Vorstellung von Gott kann immer nur so endlich sein, wie wir. Und ist nicht alles, was endlich ist, eigentlich nicht Gottes wahres Wesen, sondern nur unsere Vorstellung davon?