Wie riecht ein Durchschnitts-OLFER?
Geruch kann man messen. Und zwar in Olf. Keine Erfindung der Deoforscher sondern von Physiologen. Das Olf (von lat. Olfactus = Geruchssinn) ist eine Einheit zur Bewertung der Stärke der Geruchsquelle. Ein Olf, das ist die Geruchsstärke, die von einem Otto-Normalkörperpfleger ausgeht, der sich im Schnitt 0,7 Mal pro Tag badet, 1,8 Quadratmeter Hautoberfläche besitzt und nicht etwa auf einer Baustelle Kisten schleppt, sondern einer sitzenden Tätigkeit nachgeht. Nicht zu vergessen: Damit die Rechnung aufgeht, muss täglich zumindest die Unterwäsche gewechselt werden.
Die Geruchsstärke wird von Testpersonen ermittelt, die ein so genanntes Riecherkollektiv bilden. Das ist gar nicht so einfach, denn das Kollektiv bewertet die Intensität des Geruchs im Vergleich zu genormten Geruchsquellen. Ein sitzender Durchschnittsolfer hat somit den Geruchswert von einem Olf. 25 Olf sondert ein starker Raucher ab, ein Athlet kann es gar auf 30 Olf bringen.
Erfasst werden nicht nur Gerüche von Menschen, Tieren oder Pflanzen, sondern auch Ausdünstungen von Baustoffen. Ein Kunstfaserteppich bringt es auf 0,4 Olf pro Quadratmeter, der klassische Marmorfußboden hingegen schlägt nur mit 0,01 Olf zu Buche.
[Quelle: Badische Zeitung]
OLF?
Ohne Luft-Filter?
Ober-Luft-Fiesling?
Oberhalb Luftundurchlässiger Fußbekleidung?
Haben wir also Olf-Alarm, wenn es muffelt :-)
Eskorte fragile - 25. Okt, 16:03






