Es ist erstaunlich, wie auktorial du deine Geschichte erzählst, als wüsstest du die Zusammenhänge und den Sinn dahinter. Dann weißt du also die Gründe, deine Hindernisse und dein Ziel?
Oder wo wird es unklar, und kann dir irgendeiner - ich zum Beispiel - in irgendeiner Sache helfen?
Mit 18 die erste Entscheidung überhaupt getroffen zu haben, der Gedanke verwundert mich - ich frage mich, was ich von mir selbst denken werde, in zehn Jahren.
Die Zusammenhänge sind mir jedenfalls noch schleierhaft, was deine Geschichte angeht, was da wirklich in dir leidet, und warum es zB nie auf ein anderes Gift übergegangen ist.
Zum Beispiel habe ich mit 21 beschlossen, Kaffee zu trinken. Ich gewöhnte mich langsam daran mit Instant-Cappuccino. Eine richtige Kaffeemaschine habe ich bis heute nicht, und abhängig bin ich auch nicht. Ich empfinde es lediglich als angenehm, zumindest eine Marotte mit der Menschheit zu teilen und mich nun ebenso berechtigt in Cafés aufhalten zu können, etwas Kleines Alltägliches Überschaubares, Nicht-zu-großen-Schaden-Anrichtendes zu haben, das ich pflegen kann wie eine Lebensart.
Ich bin gespannt, wies weitergeht in dieser deiner Geschichte.
ja, ich denke ich weiß um die hintergründe, die hindernisse und das ziel. gespräche mit dir sind immer gut und tun das ihre :-)
was die entscheidung betrifft, so stimmt das nur aus dieser perspektive, dass ich etwas ganz freiwillig entschieden habe. anders betrachtet könnte man sagen, der weggang von meiner mutter an meinem 18. geburtstag war bereits eine, aber sie war aus der not geboren. ansonsten wurde man im osten nicht gerade dazu erzogen, entscheidungen selbst für sich zu fällen. und das musste man auch nicht.
nicht einmal den beruf musste man selbst wählen.
warum es nie auf ein anderes gift übergegangen ist, ist schnell erklärt. alkohol hat mir nie gut genug geschmeckt, als dass ich mich daran gewöhnen konnte. etwa drei bis viermal im jahr habe ich eine tüte geraucht, bis es nicht mehr vertrug. alles andere kam für mich nie in frage, denn SO viel unwirklichkeit habe ich nie gewollt.
lg
eve
Vernebelung
Oder wo wird es unklar, und kann dir irgendeiner - ich zum Beispiel - in irgendeiner Sache helfen?
Mit 18 die erste Entscheidung überhaupt getroffen zu haben, der Gedanke verwundert mich - ich frage mich, was ich von mir selbst denken werde, in zehn Jahren.
Die Zusammenhänge sind mir jedenfalls noch schleierhaft, was deine Geschichte angeht, was da wirklich in dir leidet, und warum es zB nie auf ein anderes Gift übergegangen ist.
Zum Beispiel habe ich mit 21 beschlossen, Kaffee zu trinken. Ich gewöhnte mich langsam daran mit Instant-Cappuccino. Eine richtige Kaffeemaschine habe ich bis heute nicht, und abhängig bin ich auch nicht. Ich empfinde es lediglich als angenehm, zumindest eine Marotte mit der Menschheit zu teilen und mich nun ebenso berechtigt in Cafés aufhalten zu können, etwas Kleines Alltägliches Überschaubares, Nicht-zu-großen-Schaden-Anrichtendes zu haben, das ich pflegen kann wie eine Lebensart.
Ich bin gespannt, wies weitergeht in dieser deiner Geschichte.
was die entscheidung betrifft, so stimmt das nur aus dieser perspektive, dass ich etwas ganz freiwillig entschieden habe. anders betrachtet könnte man sagen, der weggang von meiner mutter an meinem 18. geburtstag war bereits eine, aber sie war aus der not geboren. ansonsten wurde man im osten nicht gerade dazu erzogen, entscheidungen selbst für sich zu fällen. und das musste man auch nicht.
nicht einmal den beruf musste man selbst wählen.
warum es nie auf ein anderes gift übergegangen ist, ist schnell erklärt. alkohol hat mir nie gut genug geschmeckt, als dass ich mich daran gewöhnen konnte. etwa drei bis viermal im jahr habe ich eine tüte geraucht, bis es nicht mehr vertrug. alles andere kam für mich nie in frage, denn SO viel unwirklichkeit habe ich nie gewollt.
lg
eve