vertrauen

malu fati - menschen stoßen aneinander - so zufällig und leicht scheinbar, wie einem ein papierflieger an den kopf segelt.
doch in jeder sekunde verändern sie einander und sich selbst - mal mehr, mal weniger, je nach kraft, reflexionsvermögen, vertrauen und lernbereitschaft.
wie ist es möglich, mit dieser wahrnehmung an sich selbst zu glauben, als ein individuum - einsam und über allen gesetzen der stofflichkeit und feinstofflichkeit?
wie ist es möglich, sich so außerhalb der EIN-heit wahrzunehmen, in der jeder alles und alles jeden immer - jetzt - berührt?
im herzen und im leben ist so viel an liebe zu leisten, bis ein mensch bereit ist für seine eigenen untiefen, als wären sie feindesland, das nur mit behütend-liebender hand zu betreten gewagt werden kann, damit es wenigstens EINE instanz gibt, die einen um der ganzen brachliegenden ungeuerlichkeit des geschauten wegen nicht ganz verstößt.
... an diesem punkt beginnt vertrauen.
Eskorte fragile - 1. Aug, 18:28






