...stumm geworden
eigentlich hatte ich mir dieses tagebuch angelegt, damit ich täglich etwas schreiben muss und hab es dann doch so lange ungenutzt liegen lassen.
ich frage mich, warum man so oft nicht tun kann, was gut für einen ist - und das obwohl man weiß, was gut für einen ist? kann man wirklich alles auf den berühmten inneren schweinehund schieben? macht man sich das leben damit nicht ein bisschen einfach?
eigentlich gibt es nur zwei varianten:
- man verbringt sein leben im tran und bequemlichkeit
- oder man krieg den hintern hoch, ist wach und muss sich selber täglich disziplinieren und überwinden
seit 2 monaten arbeite ich nun nicht mehr als abhängig beschäftigter arbeitnehmer und meine selbständigkeit ist noch nicht in sicht. bis dahin versuche ich, ein anständiges konzept auf die beine zu stellen und meine bilder zu verkaufen.
so malte ich also wie eine idiotin und malte und malte und vergaß dabei ganz, zu schreiben. so furchtbar ungeübt wird man, als würden sich die worte von einem zurück ziehen und flüchten, wenn man sie nicht ständig bemüht - sich nicht ständig bemüht, das innerste nach außen zu zerren und versucht, zu formulieren, was man nur schwer ausdrücken kann.
dafür lektoriere und korrigiere ich an fremden texten herum - schließlich will ich damit einmal mein geld verdienen - und zumindest das funktioniert bestens.
man sagt, je einsamer einer ist, desto besser kann er schreiben. ich denke, daran ist etwas wahres. ich bin meistens allein, fühle mich aber selten wirklich einsam. in einem bestimmten bereich in sich, ist jeder einsam. ich trage diese einsamkeit mein leben lang schon mit mir herum, ich kenne sie gut und fürchte sie nicht.
doch nur einsam sein reicht nicht aus. man muss auch still sein. man darf nicht der verlockung verfallen und sich ständig zuknallen mit irgendwas. wer sitzt schon noch und tut einmal gar nix? macht man nicht meistens irgendwas? selbst wenn man sich "ausruht" schläft man doch, liest oder schaut fern?
dieses permanente beschäftigtsein bringt die wörter um, denn es entfernt einen von sich selber. immer wieder muss ich üben, still zu sein. dann fluten die worte so sehr, dass ich schon aus dem übermaß daran nicht mehr schreiben kann. verrückt! ich fühle mich dann wie ein huhn - bis zum platzen mit wörtern gefüllt mit ungelegten eiern.
nun - ich hoffe, das bloggen löst das problem. carpe diem!
ich frage mich, warum man so oft nicht tun kann, was gut für einen ist - und das obwohl man weiß, was gut für einen ist? kann man wirklich alles auf den berühmten inneren schweinehund schieben? macht man sich das leben damit nicht ein bisschen einfach?
eigentlich gibt es nur zwei varianten:
- man verbringt sein leben im tran und bequemlichkeit
- oder man krieg den hintern hoch, ist wach und muss sich selber täglich disziplinieren und überwinden
seit 2 monaten arbeite ich nun nicht mehr als abhängig beschäftigter arbeitnehmer und meine selbständigkeit ist noch nicht in sicht. bis dahin versuche ich, ein anständiges konzept auf die beine zu stellen und meine bilder zu verkaufen.
so malte ich also wie eine idiotin und malte und malte und vergaß dabei ganz, zu schreiben. so furchtbar ungeübt wird man, als würden sich die worte von einem zurück ziehen und flüchten, wenn man sie nicht ständig bemüht - sich nicht ständig bemüht, das innerste nach außen zu zerren und versucht, zu formulieren, was man nur schwer ausdrücken kann.
dafür lektoriere und korrigiere ich an fremden texten herum - schließlich will ich damit einmal mein geld verdienen - und zumindest das funktioniert bestens.
man sagt, je einsamer einer ist, desto besser kann er schreiben. ich denke, daran ist etwas wahres. ich bin meistens allein, fühle mich aber selten wirklich einsam. in einem bestimmten bereich in sich, ist jeder einsam. ich trage diese einsamkeit mein leben lang schon mit mir herum, ich kenne sie gut und fürchte sie nicht.
doch nur einsam sein reicht nicht aus. man muss auch still sein. man darf nicht der verlockung verfallen und sich ständig zuknallen mit irgendwas. wer sitzt schon noch und tut einmal gar nix? macht man nicht meistens irgendwas? selbst wenn man sich "ausruht" schläft man doch, liest oder schaut fern?
dieses permanente beschäftigtsein bringt die wörter um, denn es entfernt einen von sich selber. immer wieder muss ich üben, still zu sein. dann fluten die worte so sehr, dass ich schon aus dem übermaß daran nicht mehr schreiben kann. verrückt! ich fühle mich dann wie ein huhn - bis zum platzen mit wörtern gefüllt mit ungelegten eiern.
nun - ich hoffe, das bloggen löst das problem. carpe diem!
Eskorte fragile - 30. Apr, 08:57







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