bildersturm
die wahrheit ist hinter den bildern verborgen. alles, was wir fühlen, denken, sehen und für real halten, sind bilder. ohne sie werden wir verrückt - wir ich-inflationieren - oder wir werden erleuchtet.
für mich ist es das jahr des lösens und neu bindens - das jahr der kunst, das jahr des verlustes und neu findens. ich lasse los, so viel und so gründlich ich kann. doch was ist mit den bildern? mit meinen? das da-sein allein bringt sie mit sich. ich kann sie leider nicht loslassen - einfach so.
ich will wissen, wer ich ohne sie bin. erst dann werde ich der sein, als der ich gedacht bin. alles andere sind nur die flügel, auf denen ich mich dahin bewege - meine ansichten, vorlieben, vergangenheit und mögliche zukunft - all das ist nicht real. das absurde ist ja, ich BIN ja schon längst, der, als der ich gedacht bin - ich weiß es nur nicht! also bleiben alle dinge an der frage des bewusstwerdens hängen.
die buddhisten sagen: "wenn du gott siehst, dann töte ihn!"
ich denke, ich verstehe nun sehr gut, was sie damit meinen. die frage danach, wer er ist, ist die gleiche wie die: wer bin ich. ein bild, sonst nichts - vorerst - begrenzt durch meine größe oder meine erbärmlichkeit. gott ist so groß oder so klein wie ich.
erfolg oder mißerfolg - was spielt das angesichts dieser erkenntnis für eine rolle? welches gesicht habe ich zu verlieren, vor wem zu versagen? alles wird unbedeutend, abgesehen von der suche und dem bilder töten durch relativieren, bis sie alle eleminiert sind.
wahrheit ist immer alles zugleich. in ihr sind alle gegensatzpaare - ist alle polarität nur EINS. und nur das EINE bewegt sich nie, weil es sich ständig bewegt. wahrheit ist also unabänderbar und ändert sich doch immer. wahr ist auch: ich bin gestern schon immer der gewesen, der ich morgen bin und doch bin ich ein anderer. alles, was ich lebe, ist illusion und ich lebe sie, so lange ich muss - so lange ich nicht anders kann.
dieses suchen nach der wahrheit finde ich in so vielen gesichtern, die nicht wissen, was sie zu finden hoffen. es ist die sehnsucht nach wahrheit und das verborgene wissen, dass sie mit den schatten fechten.
die welt wird dünner, wenn man beginnt, sie zu relativieren. bilbo beutlin würde sagen: "wie zu wenig butter, auf zu viel brot verschmiert".
für mich ist es das jahr des lösens und neu bindens - das jahr der kunst, das jahr des verlustes und neu findens. ich lasse los, so viel und so gründlich ich kann. doch was ist mit den bildern? mit meinen? das da-sein allein bringt sie mit sich. ich kann sie leider nicht loslassen - einfach so.
ich will wissen, wer ich ohne sie bin. erst dann werde ich der sein, als der ich gedacht bin. alles andere sind nur die flügel, auf denen ich mich dahin bewege - meine ansichten, vorlieben, vergangenheit und mögliche zukunft - all das ist nicht real. das absurde ist ja, ich BIN ja schon längst, der, als der ich gedacht bin - ich weiß es nur nicht! also bleiben alle dinge an der frage des bewusstwerdens hängen.
die buddhisten sagen: "wenn du gott siehst, dann töte ihn!"
ich denke, ich verstehe nun sehr gut, was sie damit meinen. die frage danach, wer er ist, ist die gleiche wie die: wer bin ich. ein bild, sonst nichts - vorerst - begrenzt durch meine größe oder meine erbärmlichkeit. gott ist so groß oder so klein wie ich.
erfolg oder mißerfolg - was spielt das angesichts dieser erkenntnis für eine rolle? welches gesicht habe ich zu verlieren, vor wem zu versagen? alles wird unbedeutend, abgesehen von der suche und dem bilder töten durch relativieren, bis sie alle eleminiert sind.
wahrheit ist immer alles zugleich. in ihr sind alle gegensatzpaare - ist alle polarität nur EINS. und nur das EINE bewegt sich nie, weil es sich ständig bewegt. wahrheit ist also unabänderbar und ändert sich doch immer. wahr ist auch: ich bin gestern schon immer der gewesen, der ich morgen bin und doch bin ich ein anderer. alles, was ich lebe, ist illusion und ich lebe sie, so lange ich muss - so lange ich nicht anders kann.
dieses suchen nach der wahrheit finde ich in so vielen gesichtern, die nicht wissen, was sie zu finden hoffen. es ist die sehnsucht nach wahrheit und das verborgene wissen, dass sie mit den schatten fechten.
die welt wird dünner, wenn man beginnt, sie zu relativieren. bilbo beutlin würde sagen: "wie zu wenig butter, auf zu viel brot verschmiert".
Eskorte fragile - 5. Mai, 00:24







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