Autorentreffen SdS
sie waren wunderbar. alle 7 und ohne ausnahme. ein zusammentreffen der verschiedensten charaktere. man konnte nicht anders: man musste sie lieben. bedingungslos und ohne vorbehalte. sie waren so voller hoffnung und enthusiasmus, so dabei - so ganz. eine eigenschaft, die vielen verloren gegangen ist und die mir eine zärtlichkeit für das menschsein entlockt, die mich wieder glauben lässt, die mich alles verzeihen, alles wünschen, alles hoffen lässt.
sie schrieben alle ihre namen in mein buch. da stehen sie nicht nur zur gedächtnisstütze für das nächste mal. sie erinnern mich an ihre verschiedenheit - ein unterschied, der mir alles bedeutet, der einen abend macht, wie ein gutes essen mit vielen gewürzen aus aller herren länder und die sie kostbar macht - jeden einzelnen von ihnen.
da waren ernst und verspieltheit und ein vages hoffen, für das ich sie hätte umarmen können. ein hoffen auf ein leben mit erfolg, auf einen guten text, auf ein sich-selber-sein. sie lasen. viele mit potential und doch noch so versteckt, wie eine blüte vor dem sonnenaufgang, wartend auf den ersten strahl sonne, der sie entfaltet und das schönste von ihnen preisgibt - lächelnd und scheu.
menschen vor dem erfolg - mehr und weniger kurz, frisch und unverkauft, mutig und wissbegierig. dass sie trotz dieser scheu lasen, ängstlich zum teil, hat mich glücklich gemacht. ich habe es ihnen nicht gesagt, aber was sollte ich auch sagen?
wäre es nicht unverständlich und un-greifbar im wahrsten sinne des wortes für sie gewesen? wäre dann nicht der blick gefolgt, den ich so gut kenne: du bist fremd!
ich bin fremd - immer und überall, doch gestern abend war ich es nicht. ich durfte anteil haben an ihnen allen und wurde überreichlich beschenkt aus ihnen allen. ich bin sehr dankbar eingeschlafen - dankbar für diesen abend des nicht-fremdseins, des dazugehörens.
sie schrieben alle ihre namen in mein buch. da stehen sie nicht nur zur gedächtnisstütze für das nächste mal. sie erinnern mich an ihre verschiedenheit - ein unterschied, der mir alles bedeutet, der einen abend macht, wie ein gutes essen mit vielen gewürzen aus aller herren länder und die sie kostbar macht - jeden einzelnen von ihnen.
da waren ernst und verspieltheit und ein vages hoffen, für das ich sie hätte umarmen können. ein hoffen auf ein leben mit erfolg, auf einen guten text, auf ein sich-selber-sein. sie lasen. viele mit potential und doch noch so versteckt, wie eine blüte vor dem sonnenaufgang, wartend auf den ersten strahl sonne, der sie entfaltet und das schönste von ihnen preisgibt - lächelnd und scheu.
menschen vor dem erfolg - mehr und weniger kurz, frisch und unverkauft, mutig und wissbegierig. dass sie trotz dieser scheu lasen, ängstlich zum teil, hat mich glücklich gemacht. ich habe es ihnen nicht gesagt, aber was sollte ich auch sagen?
wäre es nicht unverständlich und un-greifbar im wahrsten sinne des wortes für sie gewesen? wäre dann nicht der blick gefolgt, den ich so gut kenne: du bist fremd!
ich bin fremd - immer und überall, doch gestern abend war ich es nicht. ich durfte anteil haben an ihnen allen und wurde überreichlich beschenkt aus ihnen allen. ich bin sehr dankbar eingeschlafen - dankbar für diesen abend des nicht-fremdseins, des dazugehörens.
Eskorte fragile - 13. Mai, 09:00







An dieser Stelle....
?
gruß e.