ein traum mit pullovern
ich fuhr mit der straßenbahn, ich weiß nicht wohin, und landete in einem hausflur der vorkriegszeit. gleich neben dem eingang, unter den briefkästen, stand ein tischchen mit zusammen gefalteten pullovern. ich war mir nicht sicher, was die da sollten - sind sie zum mitnehmen gedacht oder hat sie nur jemand dort vergessen, der sie später noch abholt? ich faltete sie auseinander, um sie mir anzusehen und plötzlich wusste ich, dass ich deshalb gekommen war.
leute kamen von oben aus den wohnungen und von draußen herein. meine anwesenheit war ebenso normal wie das hantieren mit den kleidungsstücken. sie grüßten, stellten mir fragen. ich war verlegen und tat so, als wäre ich geschäftlich hier: wegen der pullover - versteht sich.
einer ging an dem tisch vorbei, die treppe hinauf. er stieß die pullover hinunter vom tisch und entschuldigte sich. doch als ich sie aufheben wollte, lagen sie auf einer treppe verstreut, die abwärts in den keller führte. dort unten war es ganz dunkel und nur mit mühe fand ich sie wieder. ich fand auch handschuhe, die vorher gar nicht auf dem tisch lagen und legte sie mit den pullovern auf den tisch. da stand plötzlich eine kiste da - aus pappe - mit noch mehr kleidung: blusen, hemden, shirts und wieder pullover. ich schaute sie alle durch, in der hoffnung, es wäre einer für mich dabei. doch nichts gefiel mir. eine bluse war sehr schön, aber rosa und rosa steht mir einfach nicht.
nach weiterem hin und her mit leuten, die kamen und gingen, war ein beträchtlicher haufen kleidung auf dem tisch. immer wenn ich einen augenblick weg sah, war neue da. neue gebrauchte kleidung.
gegenüber von dem tisch - gleich unter der treppe war eine weiße holztür. daraus hervor traten nackte und halbnackte menschen. männer und frauen. gehörten denen die sachen? ich mir fällt auf, dass ich ein kopftuch trage und dass mich die fremden leute für eine türkin halten müssen. ich wundere mich über mich selbst, lasse es aber auf.
dann verschwindet der hauseingang und wird ersetzt durch eine wand. der tisch steht nun quer und ist viel länger. die nackten und halbnackten ziehen sich wieder an. sie nehmen aber nicht die sachen, die auf meinem tisch gelegen hatten. sie setzen sich an den tisch.
eine frau fragt mich, ob ich dazu gehöre. ich sage einfach "ja", auch wenn ich nicht verstehe, was sie meint. sie stellt mir noch eine andere frage - eine spezielle, an die ich mich nicht erinnere. da werde ich rot und muss gestehen, dass ich einfach nur vorbei gekommen bin, um einige sachen für mich auszusuchen. ich ziehe das kopftuch ab.
die frau ist empört und schimpft mich aus. sie sagt, das wäre eine sehr geheime versammlung gewesen, von der die öffentlichkeit ausgeschlossen gewesen wäre und ich hänge einfach so vor dieser tür ab! es wäre eine lese-experiment gewesen und die nackten und halbnackten wären autoren.
ich sage zu ihr: "wenn es sie beruhigt, so sage ich ihnen, dass ich selbst autor bin, beruhigt es sie nicht, dann haben sie pech gehabt." sie stutzte. ich setze nach: "einer so schönen frau, wie ihnen, steht so ein geschimpfe gar nicht." mein charme zog schon immer - das wusste ich. sie lächelt, ist aber noch nicht ganz besänftigt.
danach verliere ich den faden. ich war noch in einer wohnung - im selben haus, sortiere wieder nach anweisung kleidungsstücke. es sieht wie die altbauwohnung meiner großeltern aus. ich gehe letztendlich, aber ich weiß nicht wie, auf alle fälle ohne kopftuch und nach zwangsarbeit. ein mann war da und eine eifersüchtige frau. an mehr erinnere ich mich leider nicht.
leute kamen von oben aus den wohnungen und von draußen herein. meine anwesenheit war ebenso normal wie das hantieren mit den kleidungsstücken. sie grüßten, stellten mir fragen. ich war verlegen und tat so, als wäre ich geschäftlich hier: wegen der pullover - versteht sich.
einer ging an dem tisch vorbei, die treppe hinauf. er stieß die pullover hinunter vom tisch und entschuldigte sich. doch als ich sie aufheben wollte, lagen sie auf einer treppe verstreut, die abwärts in den keller führte. dort unten war es ganz dunkel und nur mit mühe fand ich sie wieder. ich fand auch handschuhe, die vorher gar nicht auf dem tisch lagen und legte sie mit den pullovern auf den tisch. da stand plötzlich eine kiste da - aus pappe - mit noch mehr kleidung: blusen, hemden, shirts und wieder pullover. ich schaute sie alle durch, in der hoffnung, es wäre einer für mich dabei. doch nichts gefiel mir. eine bluse war sehr schön, aber rosa und rosa steht mir einfach nicht.
nach weiterem hin und her mit leuten, die kamen und gingen, war ein beträchtlicher haufen kleidung auf dem tisch. immer wenn ich einen augenblick weg sah, war neue da. neue gebrauchte kleidung.
gegenüber von dem tisch - gleich unter der treppe war eine weiße holztür. daraus hervor traten nackte und halbnackte menschen. männer und frauen. gehörten denen die sachen? ich mir fällt auf, dass ich ein kopftuch trage und dass mich die fremden leute für eine türkin halten müssen. ich wundere mich über mich selbst, lasse es aber auf.
dann verschwindet der hauseingang und wird ersetzt durch eine wand. der tisch steht nun quer und ist viel länger. die nackten und halbnackten ziehen sich wieder an. sie nehmen aber nicht die sachen, die auf meinem tisch gelegen hatten. sie setzen sich an den tisch.
eine frau fragt mich, ob ich dazu gehöre. ich sage einfach "ja", auch wenn ich nicht verstehe, was sie meint. sie stellt mir noch eine andere frage - eine spezielle, an die ich mich nicht erinnere. da werde ich rot und muss gestehen, dass ich einfach nur vorbei gekommen bin, um einige sachen für mich auszusuchen. ich ziehe das kopftuch ab.
die frau ist empört und schimpft mich aus. sie sagt, das wäre eine sehr geheime versammlung gewesen, von der die öffentlichkeit ausgeschlossen gewesen wäre und ich hänge einfach so vor dieser tür ab! es wäre eine lese-experiment gewesen und die nackten und halbnackten wären autoren.
ich sage zu ihr: "wenn es sie beruhigt, so sage ich ihnen, dass ich selbst autor bin, beruhigt es sie nicht, dann haben sie pech gehabt." sie stutzte. ich setze nach: "einer so schönen frau, wie ihnen, steht so ein geschimpfe gar nicht." mein charme zog schon immer - das wusste ich. sie lächelt, ist aber noch nicht ganz besänftigt.
danach verliere ich den faden. ich war noch in einer wohnung - im selben haus, sortiere wieder nach anweisung kleidungsstücke. es sieht wie die altbauwohnung meiner großeltern aus. ich gehe letztendlich, aber ich weiß nicht wie, auf alle fälle ohne kopftuch und nach zwangsarbeit. ein mann war da und eine eifersüchtige frau. an mehr erinnere ich mich leider nicht.
Eskorte fragile - 17. Mai, 09:46






