Ich finde, man sollte das Phänomen mal evolutionspsychologisch und im Zusammenhang mit dem Verzehr der Ablagerungen in den Augen und Ohren betrachten. Der Körper verbrennt Energie und destruiert an den Ablagerungsstellungen eigene Eiweißstrukturen, um die umalgerten Organe zu schützen oder zu anderen Zwecken. Bei den Ablagerungen handelt es sich also nicht um Ausscheidungen von Stoffen, die der Körper nicht gebrauchen kann wie bei Urin oder Kot.
Wenn nun der Urmensch in der Steinzeit frühmorgens aufgewacht ist und Hunger hatte, was stand im zuallererst zur Verfügung? Im Gegensatz zur heutigen Zeit der Fettleibigkeit waren in der Steinzeit und auch während des größten Teils des Zeitalters des Ackerbau die Nahrungsversorgung ständig gefährdet und problematisch. Leicht konnte mensch in eine Lage kommen, in der mensch etliche Tage nicht viel zu Essen fand. Da ist ein Wegwerfen von noch wiederwertbarer eiweißhaltiger Substanz einfach Energieverschwendung. Somit gibt es also einen evolutionären Vorteil von Mukophagie als weit verbreitetes Verhaltensmuster. Daher ist Mukophagie genetisch bedingt und natürlich keine Krankheit.
Wenn nun der Urmensch in der Steinzeit frühmorgens aufgewacht ist und Hunger hatte, was stand im zuallererst zur Verfügung? Im Gegensatz zur heutigen Zeit der Fettleibigkeit waren in der Steinzeit und auch während des größten Teils des Zeitalters des Ackerbau die Nahrungsversorgung ständig gefährdet und problematisch. Leicht konnte mensch in eine Lage kommen, in der mensch etliche Tage nicht viel zu Essen fand. Da ist ein Wegwerfen von noch wiederwertbarer eiweißhaltiger Substanz einfach Energieverschwendung. Somit gibt es also einen evolutionären Vorteil von Mukophagie als weit verbreitetes Verhaltensmuster. Daher ist Mukophagie genetisch bedingt und natürlich keine Krankheit.