manchmal plage ich mich sehr, meine intuitiven bilder in worte zu fassen. das gelingt ja oft noch, sie dann aber in die reihenfolge zu setzen, dass sie eine sinnvolle botschaft ergeben - daran scheiterte ich oft. :-)
in den letzten beiden gedichten hier habe ich die mühe aufgegeben. ich wollte gedichte haben, die einfach einer inneren spur folgen und die den leser genauso von der ratio wegführen, wie mich bei schreiben.
in einem forum kam ich gestern in die verlegenheit, das "mutter unser" erklären zu müssen, einfach deshalb, weil sich viele ganz persönlich beleidigt fühlten. dabei weiß ich nicht, ob ich über diese reaktion lachen oder weinen soll... jedenfalls tippte ich beinahe 2 stunden daran, denn es ist verdammt schwer, selbst seine eigenen fußspuren beim schreiben eines intuitiven gedichts mit der ratio wieder zu finden. ich hab es geschafft, aber danach war ich auch völlig geschafft :-)
gedichte sie wie brücken. der leser hangelt sich an irgendwas durch das gedicht: durch metaphern, durch seine emotionen und inneren bilder oder an einem roten faden, den der dichter ihm legt. ich will eigentlich, dass der faden spätestens nach der ersten strophe aufhört und dass sie alleine weiter gehen müssen - sich nur auf ihr gefühl verlassend - tastend. ich will, dass sie zu sich selber zurück müssen, wenn sie es lesen und verstehen wollen. das ist das faszinierende - besonders am intuitiven gedicht, denn wahrhaftiger kann ein mensch nicht schreiben und sich bekennen. nicht wahr?
kapischi
manchmal plage ich mich sehr, meine intuitiven bilder in worte zu fassen. das gelingt ja oft noch, sie dann aber in die reihenfolge zu setzen, dass sie eine sinnvolle botschaft ergeben - daran scheiterte ich oft. :-)
in den letzten beiden gedichten hier habe ich die mühe aufgegeben. ich wollte gedichte haben, die einfach einer inneren spur folgen und die den leser genauso von der ratio wegführen, wie mich bei schreiben.
in einem forum kam ich gestern in die verlegenheit, das "mutter unser" erklären zu müssen, einfach deshalb, weil sich viele ganz persönlich beleidigt fühlten. dabei weiß ich nicht, ob ich über diese reaktion lachen oder weinen soll... jedenfalls tippte ich beinahe 2 stunden daran, denn es ist verdammt schwer, selbst seine eigenen fußspuren beim schreiben eines intuitiven gedichts mit der ratio wieder zu finden. ich hab es geschafft, aber danach war ich auch völlig geschafft :-)
gedichte sie wie brücken. der leser hangelt sich an irgendwas durch das gedicht: durch metaphern, durch seine emotionen und inneren bilder oder an einem roten faden, den der dichter ihm legt. ich will eigentlich, dass der faden spätestens nach der ersten strophe aufhört und dass sie alleine weiter gehen müssen - sich nur auf ihr gefühl verlassend - tastend. ich will, dass sie zu sich selber zurück müssen, wenn sie es lesen und verstehen wollen. das ist das faszinierende - besonders am intuitiven gedicht, denn wahrhaftiger kann ein mensch nicht schreiben und sich bekennen. nicht wahr?
hab einen guten tag und hab es gut, niwi.
eve
meine gestrige Antwort ist verschwundibus