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Das hermetische Weltbild

Wünsche werden wahr - Teil I

Eine hermetische Betrachtung
Die Lehre der Elemente besagt, dass es vier Elemente gibt. Feuer, Wasser, Luft und Erde und als fünftes den Tiefpunkt oder das Akasha, in dem sich alle vereinen.

Diese Lehre ist eine menschliche Konstruktion, die dazu dient, das Funktionieren des Universums zu beschreiben. Doch obwohl sie nur als ein Hilfsmittel angesehen werden kann, widerspricht es doch nicht der Tatsache, dass sie etwas Vorhandenes beschreiben.

So sind die vier symbolischen Elemente keine Darstellung der tatsächlichen physikalischen Phänomene, sondern wurden nach dem Gesetz der Analogie so benannt. Das Element Feuer beispielsweise besitzt viele Eigenschaften des physikalischen Feuers, wie Hitze, Helligkeit und das Vermögen umzuwandeln.
Alle physischen Dinge sind eine Kombination aus den Elementen.

Die beiden Fluide (Essenzen, Energien), das elektrische und das magnetische, stellen die Hauptpolarität aller Daseinsebenen dar und sind ebenso auf alle Ebenen wirksam: auf der grobstofflichen, der astralen und der mentalen. Das elektrische Fluid ist der positive, expansive Pol, das magnetische der entgegengesetzte, negative und kontraktive Pol. Beide Kräfte sind voneinander abhängig und gleichwertig.

Die hermetische Anordnung mit ihren Wirkungsweisen und die Fluide sehen dargestellt so aus:
Vierpolige-Magnet
Die Darstellung verdeutlicht sehr gut das Zusammenwirken der Elemente und Fluide. Der Mittelpunkt, also Tiefpunkt oder Akasha, ist die Heimat von allem, was auf der grobstofflichen Ebene sichtbar ist. Dort befindet sich das mentale Gegenstück zu allem in Form der "Idee". Wenn es uns gelingt, an diesen Ursprung unsere Idee zu pflanzen, hat sie die Möglichkeit auf der materiellen Ebene sichtbar zu werden.

Der Schlüssel zum Umstellen der Lichter

- eine Schrift von 1940 -

der schluessel zum umstellen der lichter (doc, 88 KB)

Die Legende von Adam und Eva

- eine abstrakte Betrachtung -

Die Legende erzählt, dass Gott die Welt erschuf. Am sechsten Tag erschuf er den Menschen. Er nahm etwas Lehm, formte Adam und blies ihm den Lebenshauch ein. Und weil Adam eine Gefährtin wollte, erschuf er Eva aus Adams Rippe. Ich denke, allen ist diese Geschichte bekannt, in der Eva vom verbotenen Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aß und Adam dazu verführte, ihr gleich zu tun und wie sie von einem erzürnten Gott aus dem Paradies hinaus geworfen wurden.
Ich nehme an, dass es den Meisten von uns klar ist, dass dies eine Geschichte und nicht die wortwörtlich zu nehmende Abstammungslehre des Menschen ist.
Und doch behaupte ich, dass diese Geschichte wahr ist....und ich möchte Euch auch erzählen, warum ich das denke.
Ich bin sicher alles andere, als ein gläubiger Christ und ich wäre sicher nicht - wie einige Archäologen - auf die Idee gekommen, das Paradies als einen wirklichen Ort zu suchen, der sich irgendwann einmal auf der Erde befunden haben soll. Ich glaube weder an den Himmel, noch daran, dass das Paradies dort zu suchen wäre.
Setzt man sich eine Weile mit dem Thema auseinander und auch mit den Hintergründen der damaligen Zeit, sowie denen, aus denen heraus Geschichten entstehen, ist man verblüfft, was diese Legende alles her gibt.
Die jüdische Kabbalah als auch die "hohe Kunst der Alchemy" - die im frühen Mittelalter an Bedeutung erlangte, im späten ihre Blüte feierte und im 17. Jhdt. ihren Niedergang hatte, beleuchtet den Anfang der Geschichte anders.
Dem zufolge hieß der erste Mensch "Adam Kadmon" und war männlich und weiblich zugleich - ein Hermaphrodit - und damit der "vollkommene Mensch" - ein Zustand, den die Alchimisten auf materieller und geistiger Ebene herzustellen versuchten, in Form von Goldmacherei, das als das edelste Metall galt, sowie in Form von "Erleuchtung", wofür heute nur noch der Buddhismus bekannt ist, der scheinbar weit von Christentum entfernt ist.
Beide Wege - die Goldmacherei als auch die Erleuchtung - waren das Gleiche - nur auf verschiedenen Ebenen - der geistigen und der materiellen.
Es ist unerheblich, ob wir tatsächlich glauben, dass es diesen Adam Kadmon je wirklich gab - das Entscheidende ist die Symbolik dahinter.
Ich vermute, das Patriachat hat das Seine dazu getan, die Schuld der Verdammnis Eva zuzuschreiben, sowie auch ihre Geburt aus Adams Rippe - ein Umstand, der jahrhundertelang als Rechtfertigung dafür her halten musste, warum die Frau weniger wert sei, als der Mann.
Doch betrachten wir die Symbolik dieser Geschichte an dem Punkt, an dem beide von Baum der Erkenntnis essen und damit Gut und Böse voneinander unterscheiden lernen, kommen wir an die bedeutsame Botschaft dieser Legende.
Dort heißt es, Adam und Eva hätten von der verbotenen Frucht gegessen und haben "sich erkannt und sahen, dass sie nackt waren und schämten sich." Sie nahmen also wahr, dass sie unterschiedlich waren, und sie fielen heraus aus der Einheit, die Gott war.
Plötzlich nahmen sie gut und böse wahr und lernten, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Aber was sind "gut und böse"? Zwei Zustande oder Eigenschaften, die sich polar gegenüber stehen.
Und wenn das so ist, dann bedeutet das, das die EIN-sicht Gott und die VIEL-sicht oder auch der Unter-schied - die Scheidung - das Gegenteil ist: der Teufel. (von dem ich allerdings glaube, dass er von Menschen in ihrer "Vielsichtigkeit" und ihrem Vermögen zu unterscheiden, geschaffen worden ist, denn GOTT ist das EINE. Somit ist alles in IHM und es gibt kein Gegenteil von GOTT. Er ist das Einzige, was kein Gegenteil besitzt, das nicht endlich und nicht vorstellbar ist.)
Die Erkenntnis von Gut und Böse ist tatsächlich das einzige Übel, dass die Menschen dazu brachte, zu leiden und Schmerzen zu haben. Denn wäre es uns "gleich-gültig" im wahrsten Sinne des Wortes, würden wir aufhören, es zu werten.
Wir sind nicht vollkommen, wir sehnen uns immer nach dem DU - dem anderen. Wir blieben getrennt von uns selbst und damit vom EINEN - oder umgekehrt - es ist das Gleiche. Wir sind immernoch wie Adam und Eva.
Erlangen wir Selbsterkenntnis, erlangen wir Kenntnis vom EINEN, haben wir EIN-sicht und umgekehrt. Die Geschichte von Adam und Eva und der "Erbsünde" ist -symbolisch betrachtet - also alles andere als unwahr.
Wir leben innerhalb von Polaritäten. Es geht uns und gut oder schlecht, je nachdem, was uns geschieht. Wir sind der Spielball der Dinge. Mal schwingt das Pendel hier hin, mal dort hin, scheinbar unbeeinflussbar.
Doch die alten Alchimisten und die Hermetiker wussten damals - genau wie die Buddhisten heute - wie dieses Pendel anzuhalten und umzukehren ist. Zwischen den Polaritäten gibt es nur einen unbeweglichen Punkt, nämlich den Angelpunkt der Schwingungsachse. Er befindet sich außerhalb von allen Polaritäten und der Mensch, der es schafft, sich dort aufzuhalten ist Meister der Bewegung, nicht ihr Sklave. Wer es schafft, sich dort aufzuhalten, wird EIN-sicht erlangen.

Das Lemurische Zeitalter


Rufolf Steiner, Antroposoph *1861 +1925, studierte an der Wiener Technischen Hochschule Mathematik und Naturwissenschaften, daneben Literatur, Philosophie und Geschichte. Er ist der Begründer der Walldorfschulen. Von ihm kommt folgende Aussage:

Das Lemurische Zeitalter
Es handelt sich um die dritte menschliche Wurzelrasse, von welcher in theosophischen Büchern gesagt wird, dass sie den lemurischen Kontinent bewohnt hat. Dieser Kontinent lag — im Sinne dieser Bücher — im Süden von Asien, dehnte sich aber ungefähr von Ceylon bis Madagaskar aus. Auch das heutige südliche Asien und Teile von Afrika gehörten zu ihm.

Der vierten (atlantischen) Wurzelrasse ging die sogenannte lemurische voran. Innerhalb ihrer Entwickelung vollzogen sich mit Erde und Mensch Tatsachen von der allergrößten Bedeutung. Doch soll hier zuerst etwas über den Charakter dieser Wurzelrasse nach diesen Tatsachen gesagt und dann erst auf die letzteren eingegangen werden. Im großen und ganzen war bei dieser Rasse das Gedächtnis noch nicht ausgebildet. Die Menschen konnten sich zwar Vorstellungen machen von den Dingen und Ereignissen; aber diese Vorstellungen blieben nicht in der Erinnerung Haften. Daher hatten sie auch noch keine Sprache im eigentlichen Sinne. Was sie in dieser Beziehung hervorbringen konnte, waren mehr Naturlaute, die ihre Empfindungen, Lust, Freude, Schmerz und so weiter ausdrückten, die aber nicht äußerliche Dinge bezeichneten. — Aber ihre Vorstellungen hatten eine ganz andere Kraft als die der späteren Menschen. Sie wirkten durch diese Kraft auf ihre Umgebung. Andere Menschen, Tiere, Pflanzen und selbst leblose Gegenstände konnten diese Wirkung empfinden und durch bloße Vorstellungen beeinflußt werden. So konnte der Lemurier seinen Nebenmenschen Mitteilungen machen, ohne dass er eine Sprache nötig gehabt hätte. Diese Mitteilung bestand in einer Art «Gedankenlesen». Die Kraft seiner Vorstellungen schöpfte der Lemurier unmittelbar aus den Dingen, die ihn umgaben. Sie floß ihm zu aus der Wachstumskraft der Pflanzen, aus der Lebenskraft der Tiere. So verstand er Pflanzen und Tiere in ihrem inneren Weben und Leben. Ja, er verstand so auch die physischen und chemischen Kräfte der leblosen Dinge.

Wenn er etwas baute, brauchte er nicht erst die Tragkraft eines Holzstammes, die Schwere eines Bausteines zu berechnen, er sah dem Holzstamme an, wieviel er tragen kann, dem Baustein, wo er durch seine Schwere angebracht ist, wo nicht. So baute der Lemurier ohne Ingenieurkunst aus seiner mit der Sicherheit einer Art Instinktes wirkenden Vorstellungskraft heraus. Und er hatte dabei seinen Körper in hohem Maße in seiner Gewalt. Er konnte seinen Arm stählen, wenn es nötig war, durch bloße Anstrengung des Willens. Ungeheure Lasten konnte er zum Beispiel heben durch bloße Willensentwickelung. Diente später dem Atlantier die Herrschaft über die Lebenskraft, so diente dem Lemurier die Bemeisterung des Willens. Er war — der Ausdruck soll nicht mißverstanden werden — auf allen Gebieten niederer menschlicher Verrichtungen der geborene Magier. Auf die Ausbildung des Willens, der vorstellenden Kraft war es bei den Lemuriern abgesehen. Die Kindererziehung war ganz darauf angelegt. Die Knaben wurden in der kräftigsten Art abgehärtet. Sie mußten lernen, Gefahren bestehen, Schmerzen überwinden, kühne Handlungen vollziehen

Noch viel dichter als später in atlantischen Zeiten war die Luft, noch viel dünner das Wasser. Und auch das, was heute unsere feste Erdkruste bildet, war noch nicht so verhärtet wie später. Die Pflanzen- und die Tierwelt waren erst vorgeschritten bis zur Amphibien-, Vogelwelt und den niederen Säugetieren, ferner bis zu Gewächsen, die Ähnlichkeit haben mit unseren Palmen und ähnlichen Bäumen. Doch waren alle Formen anders als heute. Was jetzt nur in kleinen Gestalten vorkommt, war damals riesig entwickelt. Unsere kleinen Farne waren damals Bäume und bildeten mächtige Wälder. Die gegenwärtigen höheren Säugetiere gab es nicht. Dagegen war ein großer Teil der Menschheit auf so niedriger Entwickelung, dass man ihn durchaus als tierisch bezeichnen muss. Überhaupt gilt nur von einem kleinen Teil der Menschen das, was hier von ihnen beschrieben ist. Der andere Teil lebte ein Leben in Tierheit. Ja, diese Tiermenschen waren in dem äußeren Bau und in der Lebensweise durchaus verschieden von jenem kleinen Teil. Sie unterschieden sich gar nicht besonders von den niederen Säugetieren, die ihnen in gewisser Beziehung auch in der Gestalt ähnlich waren.

Von besonderer Wichtigkeit ist etwas, was mit dem Fortschritte der lemurischen Entwickelung dadurch geschah, dass die Frauen besondere menschliche Kräfte ausbildeten. Ihre mit der Natur im Bunde befindliche Einbildungskraft wurde die Grundlage für eine höhere Entwickelung des Vorstellungslebens. Sie nahmen sinnig die Kräfte der Natur in sich auf und ließen sie in der Seele nachwirken. Damit bildeten sich die Keime des Gedächtnisses. Und mit dem Gedächtnis trat auch die Fähigkeit in die Welt, die ersten allereinfachsten moralischen Begriffe zu bilden. — Die Willensausbildung des männlichen Elementes kannte derartiges zunächst nicht. Der Mann folgte instinktiv entweder den Antrieben der Natur oder den Einflüssen, die von den Eingeweihten ausgingen. — Aus der Frauenart heraus entstanden die ersten Vorstellungen von «gut und böse». Da fing man an, das eine, das auf das Vorstellungsleben einen besonderen Eindruck gemacht hat, zu Heben, anderes zu verabscheuen. War die Herrschaft, welche das männliche Element ausübte, mehr auf die äußere Wirkung der Willenskräfte, auf die Handhabung der Naturmächte gerichtet, so entstand daneben in dem weiblichen Element eine Wirkung durch das Gemüt, durch die inneren, persönlichen Kräfte des Menschen.

Der Platz der Erde, an dem dieser Stamm einer kommenden Menschenrasse herangebildet wurde, war dazu besonders geeignet. Er war ein solcher, in dem die damals noch sturmbewegte Erde einigermaßen zur Ruhe gekommen war. Denn Lemurien war sturmbewegt. Die Erde hatte ja damals noch nicht ihre spätere Dichte. Überall war der dünne Boden von vulkanischen Kräften unterwühlt, die in kleineren oder größeren Strömen hervorbrachen. Mächtige Vulkane waren fast allerorten vorhanden und entwickelten fortdauernd eine zerstörende Tätigkeit. Die Menschen waren gewöhnt, bei allen ihren Verrichtungen mit dieser Feuertätigkeit zu rechnen. Sie benutzten auch dieses Feuer bei ihren Arbeiten und Einrichtungen. Die Verrichtungen waren vielfach so, dass das Feuer der Natur so als Grundlage diente wie heute das künstliche Feuer bei der menschlichen Arbeit.

Durch die Tätigkeit dieses vulkanischen Feuers ist auch der Untergang des lemurischen Landes herbeigeführt worden. Der Teil von Lemurien, aus dem sich die Stammrasse der Atlantier entwickeln sollte, hatte zwar heißes Klima, doch war er im großen und ganzen von der vulkanischen Tätigkeit ausgenommen. — Stiller und friedlicher als in den übrigen Erdgebieten konnte sich hier die Menschennatur entfalten. Das mehr herumschweifende Leben der früheren Zeiten wurde aufgegeben, und die festen Ansiedlungen wurden immer zahlreicher

Man muß sich vorstellen, dass der Menschenleib zu dieser Zeit noch etwas sehr Bildsames und Geschmeidiges hatte. Er bildete sich noch fortwährend um, wenn das innere Leben sich veränderte. Nicht lange vorher waren nämlich die Menschen in bezug auf den äußeren Bau noch recht verschieden. Der äußere Einfluß der Gegend, des Klimas waren da noch für den Bau entscheidend. Erst in der bezeichneten Kolonie wurde der Leib des Menschen immer mehr ein Ausdruck seines inneren seelischen Lebens.

Einer noch größeren Verwandlungsfähigkeit war das Tierleben unterworfen. Über die zur Zeit der Menschenentstehung vorhandenen Tierarten und ihr Herkommen, sowie über die Entstehung neuer Tierformen, nachdem der Mensch schon da war, wird noch zu sprechen sein. Hier soll nur gesagt werden, dass die vorhandenen Tierarten sich fortwährend umbildeten und neue entstanden. Diese Umwandlung war natürlich eine allmähliche. Die Gründe zur Umwandlung lagen zum Teil in der Veränderung des Aufenthaltes, der Lebensweise. Die Tiere hatten eine außerordentlich schnelle Anpassungsfähigkeit an neue Verhältnisse. Der bildsame Körper änderte verhältnismäßig schnell die Organe, so dass nach mehr oder weniger kurzer Zeit die Nachkommen einer gewissen Tierart ihren Vorfahren nur mehr wenig ähnlich sahen.

Die gekennzeichnete Vorherrschaft der Frauenseele ist besonders stark in der letzten lemurischen Zeit und dauert bis in die atlantischen Zeiten, in denen sich die vierte Unterrasse vorbereitete.

Rudolf Steiner, Auszug aus seiner Schrift "Aus der Akasha Chronik", 1904-1908

Das hermetische Weltbild als Alternative

die alten alchimisten teilten die bestandteile dessen, was ist, in vier
elemente auf. die klassischen vier elemente sind: feuer, wasser, luft und erde. ein chemiker lacht sich heute darüber schlapp. wenn er lacht, hat er gleichzeitig recht und unrecht. recht hat er, weil er nicht weiß, was damit gemeint ist. dabei ist es tatsächlich so, dass alle dinge daraus bestehen.


feuer = stoffe, die alles so verwandeln, dass ihre typischen bestandteile aufgelöst werden

wasser = stoffe, die sich verändern durch die aufnahme anderer bestandteile (passiv)

erde = stoffe, die durch hinzufügen von anderen bestandteilen verändert werden (aktiv)

luft = flüchtige stoffe

alle dinge bestehen also aus verbindungen dieser vier elemente - reagieren miteinander aufgrund ihrer unterschiedlichen beschaffenheit.

hermesdie hermetischen prinzipien stammen von einem mann, den man hermes trismegistos nannte - den dreimal großen hermes. der legende nach nannte man ihn deshalb so, weil er die meisterschaft erlangt hatte über alle drei ebenen: der der materie, der der seele und der des geistes.

meistert man diese drei ebenen und führt die große verwandlung durch (transmutation), so erreicht man, das "aurum potabile" - den stein der weisen, den es materiell gibt und auf mentaler ebene. die legende sagt weiterhin, dass er einst vom planeten venus stammte, als dieser noch besiedelt war. (wusstest du, dass es auf der venus pyramiden gibt? man kann sie sehen.)

als die erde noch im lemurischen zeitalter war und es den kontinent mu - auch atlantis genannt - noch gab, wurde er auf der erde geboren. beim untergang des kontinentes mu, trug er die weisheit nach ägypten, wo sie eine blütezeit erreichte. das war die glanzzeit der pharaonen, in der nur "erleuchtete" die götterschaft erreichten und pharaonen wurden. ägypten war lange das alte zentrum für die weisheitsschulen. das wissen, das damals dort gelehrt wurde, hat sich bis heute in vielen lehren erhalten, wie z. b. in der der rosenkreuzer.

hermes trismegistos also verfasste 7 prinzipien, nach denen alles, was ist, funktioniert. er schrieb sie, der legende nach, auf smaragdene tafeln, die lange in der cheopspyramide verborgen wurden und erst in diesem jahrhundert nach südamerika gebracht worden sein sollen. die alten alchimisten nannten sie: die tabula smaragdina. diese sind bis heute in form des "kybalion" überliefert.

auf dieser steht:

"Es gibt sieben Prinzipien der Wahrheit. Derjenige, der sie kennt im wahrsten Sinne ihrer Bedeutung, besitzt den magischen Schlüssel, bei dessen Berührung alle Tore des Tempels (zum inneren Selbst) sich öffnen"

die prinzipien:

1. Das Prinzip der Geistigkeit:
Das All ist Geist, das Universum ist geistig.

[kommentar:] das all ist mental und alles, was darin ist. wie ein mensch darauf kommen kann, ist durch das 2. prinzip der entsprechung zu erklären: wie oben, so unten und umgekehrt. der mensch schöpft auf der geistigen ebene: er hat ideen. jeder tat und jedem sichtbaren geht eine idee voraus. sie wird geboren aus den prizipien der polarität und des geschlechts, die ja auch
polaritäten sind.

die polaritäten für eine idee sind: der aktive teil (innerer oder äußerer anstoß) und der passive teil (das aufnehmende der idee). ich will es nicht so kompliziert machen. das all ist mental heißt: es gibt etwas, dass diese mentalität ausdrückt, nennen wir es gott oder lassen wir es bleiben, denn unsere bilder von gott, entsprechen dem nicht im geringsten. man kann in einem wissenschaftlichen labor, trotz aller äußeren voraussetzungen, die
vorhanden sein müssen, damit es gelingt, kein leben ervorbringen, wenn man das prizip der mentalität des alls nicht kapiert. leben entspringt aus dieser geistigkeit, was wir tun sind die äußerlichen prozesse, z. b. das zeugen eines kindes. man kann es auch lebenskraft nennen.

2. Das Prinzip der Entsprechung:
Wie oben - so unten, wie innen - so außen, wie der Teil - so das Ganze.



[kommentar:]
wie der teil, so das ganze ist einfach: die menschliche dns beweißt es. alle informationen sind bereits dort vorhanden, auch wenn es den menschen dazu vielleicht noch gar nicht gibt. auch im samen der pflanze ist die fertige pflanze schon da. man könnte also sagen: alles ist schon immer vorhanden und wächst sich eigentlich nur selber entgegen, doch es ist schon vorhanden in seiner form.

wie das kleine, so das große und umgekehrt. in den menschlichen körperteilen wiederholen sich alle informationen des ganzen menschen - im auge, in der hand, im fuß etc. diese wiederholungen überlappen sich mehrmals und überall. bewegt man sich innerhalb der entsprechungslehre durch die welt, begegnen einem seltsame zusammenhänge, die wir, da wir nur "horizontal" denken in der kausalität, sonst nicht sehen. doch die welt ist dreidimensional.

ein schulmediziner z. b. lacht über die homöopathischen mittelchen, in denen keine chmemischen bestandteile der ursubstanz mehr vorhanden sind. doch genau das ist der punkt, der heilung bringt. warum? na weil alles, was unten ist, genauso ist, wie das, was oben ist. die geistige information, (die ich z. b. wahrnehmen kann außerhalb der 5 sinne) ist noch vorhanden. sie ist "verflüchtigt" durch alkohol oder durch milchzucker (globuli). doch das all ist mental. wie oben, so unten, gilt auch für die materie. sie schwingt am langsamsten. ist die materie erkrankt, wird sie durch das "vergeistigte" und potenzierte medikament (alkohol) aus der materie vergeistigt - also aufgelöst oder erlöst. deshalb werden einem bei der einnahme von homöopathischen medikamenten oft ursächliche konflikte klar. äußerlich dinge sind kaum allein imstande, einen organismus erkranken zu lassen. hinter allem findet sich ein geistiges prinzip, denn das all ist mental und wie oben, so unten und umgekehrt.

nehmen wir nun z. b. die astrologie, die heute keine wissenschaft mehr ist, so ist es das gleiche. die bewegungen der planeten lenken unser schicksal nicht. sie messen es. wie oben, so unten und umgekehrt.

3. Das Prinzip der Schwingung:
Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist Schwingung.

[kommentar:]
das prinzip der schwingung dürfte hinreichend bewiesen sein. ich denke, ich muss es hier nicht weiter ausführen. zumindest nicht auf der materiellen ebene, denn darüber habe ich ja weiter oben bereits geschrieben. doch das prinzip der schwinung gilt auch auf der mentalen und seelischen ebene - den feinstofflichen ebenen also. nach traurigkeit kommt freude bzw. im selben maße, in dem wir fähig sind, freude zu empfinden, im selben maße können wir auch trauern. die dinge können nur deshalb schwingen, weil es immer 2 pole gibt, zwischen denen sie schwingen können. ohne polarität gibt es keine schwinung. alles ist positiv oder negativ - auch in der materie, z. b. protonen und elektronen. auf der geistigen ebene kann man die schwingung beeinflussen, in der frequenz wie auch in der amplitude. das ist ein teil der meisterung dieser ebene.

4. Das Prinzip der Polarität:
Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Paar von
Gegensätzlichkeiten; gleich und ungleich ist dasselbe; Gegensätze sind identisch in der Natur, nur unterschiedlich im Grad; Extreme beführen sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.

[kommentar:]
die sache wird jedermann klar sein, der darüber nachdenkt. von allen dingen gibt es immer 2 pole. kein ding kann ohne sein gegenteil sein. spannend finde ich, dass z. b. das gegenteil materie nicht etwa geist ist, sondern die antimaterie. geist ist eine andere ebene. man stellt sie mittels eines teilchenbeschleunigers her, in dem atome (also materie) in beinahe lichtgeschwindigkeit durch einen ring gejagt werden - in gegensätzlicher richtung. prallen sie aufeinander entsteht im kleinen ein ähnlicher effekt wie bei dem urknall und es ensteht neue materie und auch antimaterie.

5. Das Prinzip des Rhythmus:
Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem; das Maß des Schwunges nach rechts ist das Maß des Schwunges nach links; Rhythmus kompensiert.



[kommentar:]
das prinzip des rhythmus ist einfach zu erklären. wir erleben ihn jeden tag, auch er greift in die polarität über - ohne polarität gibt es keinen rhythmus. aus tag wird nacht und wieder tag, aus frühjahr wird sommer, herbst und winter und wieder frühjahr. die gezeiten der meere, die phasen des mondes sind ebenfalls sichtbare rhythmen.

doch ähnlich einer ameise, die im vergleich zu uns menschen nur einen kleinen - für sie abgezirkelten ausschnitt wahrnehmen kann, so gibt es auch rhythmen, die für uns menschen nicht sichtbar sind oder erkennbar. wenden wir das prinzip der entsprechung an, kann hier abhilfe geschaffen werden. seit den zeiten, in denen wir mikroskopisch verkleinern können, wissen wir, dass die entfernungen der teilchen eines atomes, die um den atomkern kreisen, multipliziert mit der richtigen maßstabszahl, genau den entfernungen entsprechen, in der die planeten um die sonne kreisen.

die ägypter wussten dieses prinzip exakt anzuwenden und haben die große pyramide (cheops) nach diesen maßstäben erbaut. begonnen bei der zahl pi bis hin zu planetenentfernungen finden wir dort alle maße vor.

wenden wir das prinzip des rhythmus an und das der polarität und der schwingung, so könnten wir wissen, dass auch das leben und der tod und das leben ein zyklus ist. "vergehe und werde" meint das gleiche.

ich saß einmal - es ist einige jahre her - über einer näharbeit. ich nähte bereits über vier stunden mit der hand. dabei geschah in etwa das gleiche, was in der meditation passiert: das tagesbewusstsein wird ausgeschaltet. man nimmt keine äußeren dinge mehr wahr und fokussiert seine gleichzeitig gespannte und entspannte aufmerksamkeit auf einen punkt. gelingt einem dies, so ist man imstande, dinge außerhalb der so genannten "realen welt" wahrzunehmen.

völlig unvorbereitet und ohne absicht geschah es mir, dass ich plötzlich nichts mehr von meiner näharbeit sah. statt dessen konnte ich bilder sehen, die in anderen zeiten beheimatet waren. sie bewegten sich beinahe zu schnell und ich konnte sie nicht festhalten. dieses erlebnis dauerte etwa eine stunde oder zwei. ich sah menschen aus alten zeiten und ich sah mich. sich selber so in anderen leben zu sehen, ist in etwa so, als würdest du heute den menschen betrachten, der du vor 20 jahren warst. dieser mensch kommt dir bekannt vor, du bist aus ihm geworden und doch bist du nicht mehr der gleiche mensch.

wenn du in andere leben siehst, ist es in etwa das gleiche, nur die
entfernung der erinnerung kommt dir ungleich größer vor und der mensch dort ist dir noch fremder. er hat irgendwie auf diffuse art mit dir zu tun und doch nicht. etwas an dir ist mit ihm verbunden und doch nicht. das, was wir heute sind, ist das alte und das neue zugleich. es gibt keine zeit. sie existiert nur in den bereichen der materie, in der wir vorwiegend leben, zumindest wenn wir wach sind. die vorstellung von zeit ist eine illusion.

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung:
Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig. Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.



[kommentar:]
das gesetz von ursache und wirkung ist so komplex, dass es schwierig ist, davon etwas auszusagen. wenn wir auf rationale weise ein ding und seine ursache erforschen, werden wir vielleicht niemals an die wahre ursache gelangen, denn die ist ja nicht sichtbar. sie befindet sich auf der feinstofflichen ebene. es funktioniert ähnlich wie mit der idee. eine idee kann ursache für etwas sein, das wir sehen können, doch was ist die ursache für die idee? man kann darum kreisen wie die klassische huhn-ei frage, wobei wir uns ja wenigsten im beispiel der idee von der materiellen ebene fortbewegen.

fakt ist: es existiert nichts, aber auch gar nichts ohne eine ursache, auch wenn wir das nicht be-greifen können, da es nicht messbar ist. bakterien oder viren werden nie die ursache einer krankheit sein. sie können der auslöser sein, nicht jedoch die ursache. die ursache ist immer feinstoflicher natur. deshalb werden ja auch manche leute nicht krank, obwohl sie den gleichen bazillen-mutterschiffen ausgeliefert sind, wie die, die daran krank wurden. ein besseres immumsystem? nein - die ursache für die krankheit wurde nicht erfüllt. krankheit gibt es dann, wenn sich ein seelisch-mentaler konflikt nicht lösen lässt. krankheit ist unser bester freund. sie macht für uns unsichtbares sichtbar und zeigt uns konflikte an, die wir nicht lösen können. der konflikt senkt sich hinab in die materie. die feinstofflichen schwinungen werden langsamer und nehmen die langsamen der materie an, bis sie sich damit verbinden. krankheit ist zuerst immer mental. bakterien und viren sind immer zur gleichen zeit dieser oder jener krankheit im körper vorhanden, doch sie sind niemals die ursache (siehe beispiel der homöopathie).


auch die ungerechtigkeit des lebens ist kein zufall. esoteriker reden von karma und vermuten auch dort ursachen, die ihre wirkung jetzt zeigen, denn alles muss kompensiert werden. es geht nicht anders.

7. Das Prinzip des Geschlechts:
Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien, Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.

[kommentar:] In jedem Ding ist ein männliches und ein weibliches Prinzip. Jedes Molekül hat einen positiven und negativen Pol. Kein Werden ist möglich ohne die Beteiligung beider Geschlechter, sei dies nun die physische Zeugung oder auch nur die Geburt einer Idee. Deshalb wird die "Chymische Hochzeit" im Glaskolben des Alchemisten oft als sexuelle Einigung dargestellt.



es ist offensichtlich, was damit gemeint ist. auf der materiellen ebene leuchtet uns das ein. es gibt vom allem männliches und weibliches. zwitterwesen tragen beides in sich, doch es bleibt männlich und weiblich. auf den mentalen ebene gibt es z. b. die symbolik der sonne und des mondes, wobei wir in der deutschen sprache eigentlich falsch damit liegen, denn die sonne ist männlich - das aktive prinzip, der mond weiblich, das passive prinzip. alles unterteilt sich in aktiv und passiv und gliedert sich so in das prinzip der geschlechtlichkeit ein.

so........

das war nur der versuch einer darstellung. man kann sagen, auch mein weltbild ist das. diese dinge finden - so komplex sie auch sein mögen - nicht nur in meinem verstand ihre heimat. sie sind für mich wie gesagt, ebenso mystisch wie ein loch in der socke. ich lebe damit jeden tag, das ist für mich "normal".

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Wow!
Jetzt lese ich es erst "ausführlich". Sei ebenso...
wasserfrau (Gast) - 15. Nov, 23:21
...über die grenze
Eskorte fragile - 13. Nov, 01:01
Keine Identität...
Sternstunde Philosophie vom 08.11.2009
Eskorte fragile - 12. Nov, 14:35
danke dir! ende november,...
danke dir! ende november, anfang dezember werde ich...
Eskorte fragile - 12. Nov, 14:30
herz- liche gratulation...
herz- liche gratulation !!! & lg.
spiritchild - 12. Nov, 11:27

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