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Gelernt

Exposé, Prämisse und Protagonisten


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Wie riecht ein Durchschnitts-OLFER?


Geruch kann man messen. Und zwar in Olf. Keine Erfindung der Deoforscher sondern von Physiologen. Das Olf (von lat. Olfactus = Geruchssinn) ist eine Einheit zur Bewertung der Stärke der Geruchsquelle. Ein Olf, das ist die Geruchsstärke, die von einem Otto-Normalkörperpfleger ausgeht, der sich im Schnitt 0,7 Mal pro Tag badet, 1,8 Quadratmeter Hautoberfläche besitzt und nicht etwa auf einer Baustelle Kisten schleppt, sondern einer sitzenden Tätigkeit nachgeht. Nicht zu vergessen: Damit die Rechnung aufgeht, muss täglich zumindest die Unterwäsche gewechselt werden.
Die Geruchsstärke wird von Testpersonen ermittelt, die ein so genanntes Riecherkollektiv bilden. Das ist gar nicht so einfach, denn das Kollektiv bewertet die Intensität des Geruchs im Vergleich zu genormten Geruchsquellen. Ein sitzender Durchschnittsolfer hat somit den Geruchswert von einem Olf. 25 Olf sondert ein starker Raucher ab, ein Athlet kann es gar auf 30 Olf bringen.
Erfasst werden nicht nur Gerüche von Menschen, Tieren oder Pflanzen, sondern auch Ausdünstungen von Baustoffen. Ein Kunstfaserteppich bringt es auf 0,4 Olf pro Quadratmeter, der klassische Marmorfußboden hingegen schlägt nur mit 0,01 Olf zu Buche.
[Quelle: Badische Zeitung]

OLF?
Ohne Luft-Filter?
Ober-Luft-Fiesling?
Oberhalb Luftundurchlässiger Fußbekleidung?

Haben wir also Olf-Alarm, wenn es muffelt :-)

Das Krea-Tief


es ist schon erstaunlich, wie man sich selber sabotieren kann in den verschiedenen lebenslagen. mit dem rauchen ist es da nicht viel anders, als mit der kreativität.

tatsächlich sucht man situationen und hindernisse, bemüht ausreden und ängste, nur damit man wieder rauchen kann bzw. damit man nicht wirklich kreativ sein muss. der einzige unterschied zwischen dem rauchen und der kreativität ist der, dass man schreiben und malen kann, ohne kreativ zu sein. geht das? klar geht das! wenn man sein werk schon während der entstehung so dermaßen kritisiert, ist man nicht kreativ und kann es auch nicht sein. man kann schon blockiert sein und trotzdem malen oder schreiben, nur das ergebnis wird einen nie zufrieden stellen - man spürt "woher" dieses werk kam.

gemäß den aufgaben von julia cameron stelle ich mir also folgende fragen:
  • vertraue ich meiner eigenen kreativität?
  • welche vorteile entstehen mir durch die verweigerung von kreativität?
  • habe ich vorteile von meiner blockierung?
  • ist es einfacher, zu schreiben oder zu malen, als es nicht zu tun?
  • wie meide ich es, kreativ zu sein?
  • inwiefern lebe, denke und bin ich selbstzerstörerisch?
  • sind blockierungen und selbstsabotage weniger bedrohlich, als die herausforderung, ein kreatives leben zu führen?
  • inwieweit benutze ich ängste und hindernisse als entschuldigung, nicht kreativ zu sein?
  • ist es überhaupt in ordnung, kreativ zu sein?
  • wie vermeide ich situationen, die mich zum erfolg führen könnten?
  • wie gehe ich mit dem um, was ich vom universum auf mein bitten hin erhalte oder erhalten habe? gebe ich es furchtsam zurück oder ignoriere ich es einfach?
  • ergehe ich ich mich lieber in träumen von "was wäre wenn" als im hier und jetzt zu leben?
was das rauchen betrifft, so kann man sich bei einer leichten umstellung der fragen genau das gleiche fragen. dieses thema wird mich in den nächsten tagen noch beschäftigen und ich werde sicherlich einige antworten finden.



ansonsten faszinierte mich - gerade im zusammenhang mit dem kürzlichen erlebnis von laurie anderson in koncert - folgende passage aus julia camerons buch:

die qualität des lebens hängt wenig von erfolg oder mißerfolg ab, sondern steht immer im verhältnis zur fähigkeit, freude zu empfinden. die fähigkeit, freude zu empfinden, ist das geschenk, das man erhält, wenn man aufmerksam ist. die belohnung für aufmerksamkeit ist immer heilung. aber was geheilt wird, ist der schmerz, der jedem schmerz zu grunde liegt: der schmerz darüber, dass wir alle - so wie rilke es ausdrückt - "unaussprechlich allein sind". mehr als alles andere ist die art der aufmerksamkeit ein akt des verbindens mit sich selbst.
so werde ich also achtsamkeit üben.

der weg des künstlers



wer seine kreativität entdecken oder wiederentdecken will, dem sei dieses buch hier wärmstens empfohlen. es beinhaltet einen 12-wöchigen arbeitsplan, der verschütt gegangene kreativität wieder ans tageslicht befördert und alte, negative konditionierungen aufdeckt.

begleitend dazu gibt es folgende grundübungen:

1. Die Morgenseiten
Jeden (!) Morgen schreibt man - ohne großes Nachdenken - 3 Seiten voll mit allem, was einem so durch den Sinn geht. Ziel ist es, zu lernen, seinen inneren Zensor auszuschalten, der einem immer ins Ohr flüstert, dass das, was man gerade schreibt, eigentlich total mies ist. Ausserdem werden einem seine eigenen Wünsche, Ziele, Träume bei diesem freien Schreiben viel bewußter. Plötzlich hat man etwas geschrieben, ohne dass man sich vorher darüber bewußt war.

2. Künstertreffs
Einmal in der Woche sollte man sich Zeit nehmen, um mindestens eine Stunde lang etwas zu machen, worauf man Lust hat. Einen Spaziergang, ins Cafe gehen, in eine Ausstellung. Allein, nur mit sich und seinen Gedanken. Dieser Treff mit seinem inneren Künstler soll den "Inneren Teich" auffüllen, d. h. seine Ideenwelt wieder auffüllen. Denn wenn man sich z. B. wochenlang einschließen und ununterbrochen schreiben oder malen würde, gehen einem irgendwann die Ideen verloren. Daher dienen diese Künstlertreffs eben zum Auffüllen der Ideen.

der arbeitsplan sieht folgendermaßen aus:

- Inhaltsverzeichnis -

1. Woche
Das Gefühl von Sicherheit wiedergewinnen (Schattenkünstler, Ihr innerer Feind: zentrale negative Glaubenssätze, Ihr innerer Verbündeter: Affirmirmative Waffen)

2. Woche
Das Gefühl für Identität wiedergewinnen (Normal werden, Giftige Spielkameraden, Verrücktmacher, Skepsis, Aufmerksamkeit)

3. Woche
Das Gefühl von Macht wiedergewinnen (Wut, Synchronizität, Scham, Mit Kritik umgehen, Dedektivarbeit, Wachstum)

4. Woche
Das Gefühl für Integrität wiedergewinnen (Aufrichtige Veränderungen, Begrabene Träume, Leseentzug)

5. Woche
Das Gefühl für die eigenen Möglichkeiten wiedergewinnen (Grenzen, den Fluß finden, die Tugendfalle, Verbotene Freuden, Wunschliste)

6. Woche
Das Gefühl von Reichtum wiedergewinnen (Der große Schöpfer, Luxus, Zählen, Verrückt nach Geld sein)

7. Woche
Das Gefühl von Verbundenheit wiedergewinnen (Zuhören, Perfektionismus, Risiko, Eifersucht und Neid, die Neidkarte, Archäologie)

8. Woche
Das Gefühl von Stärke wiedergewinnen (Überleben, Die Macht im Elfenbeinturm, Gewinn als Verlust getarnt, Alter und Zeit: Produkt und Prozess, Die Form ausfüllen, Frühe Muster, Affirmationen)

9. Woche
Das Mitgefühl wiedergewinnen (Angst, Begeisterung, Rückschritte, Blockierungen durchbrechen)

10. Woche
Das Gefühl für Selbstschutz wiedergewinnen (Gefahren auf dem Pfad, Arbeitssucht, Dürre, Ruhm, Konkurrenz)

11. Woche
Das Gefühl von Autonomie wiedergewinnen (Akzeptanz, Erfolg, Das Zen des Sports, Stellen sie ihren Künstleraltar auf)

12. Woche
Das Gefühl von Vertrauen wiedergewinnen (Vertrauen, Geheimnis, Die Phantasie im Spiel, Der Geschwindigkeit entkommen)

Die täglichen Gedankenfürze

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